Kann das gut gehen? Treffen der Interessengemeinschaft Inselrhein und darin integriert die erste ordentliche Mitgliederversammlung des noch jungen Vereins Interessengemeinschaft Inselrhein e.V. (in Gründung). Kurze Antwort: Es ging gut. Und dann gab`s auch noch etwas zum Mitnehmen …

Die Inselrheiner waren am 19. März zu Gast beim Motor-Yacht-Club Bingen e.V. und zeigten Flagge. Buchstäblich. Denn dort wurden erstmals die Wimpel und Aufkleber mit dem Inselrhein-Logo präsentiert. Damit können Mitglieder und Unterstützer auch öffentlich ihre Verbundenheit mit der Interessengemeinschaft zeigen. Und mehr: “Wer unter der Flagge des Inselrheins fährt oder mit dem Inselrhein-Emblem öffentlich auftritt, verpflichtet sich, sich im Sinne der Satzung ‘nachhaltiges Miteinander von Menschen und Natur’ vorbildlich zu verhalten”. So heißt ein Zusatz in der Satzung des Vereins, der während des Treffens von den Vereins-Mitgliedern einstimmig verabschiedet wurde. Alle, die während des Treffens einen Wimpel oder Aufkleber mit dem Inselrhein-Logo ergatterten und mitnahmen, ob Vereinsmitglied oder nur interessierte Beobachter, haben das unterschrieben.


Dr. Andreas Bachmann, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Inselrhein e.V. (in Gründung) moderierte die Veranstaltung. Berichte:
Vereinsgründung (Dr. Andreas Bachmann, Vorsitzender): Es hakt immer noch an kleinen rechtlichen oder finanztechnischen Formulierungen in der Satzung, die optimiert werden müssen (sie wurden jetzt in der Mitgliederversammlung beschlossen) und diese sind auch Voraussetzuung für ein Bankkonto.
Befahrung von Ilmen und Fulder Aue (Bachmann): Eine Entscheidug steht noch aus.
Abladeoptimierung (Ansgar Berz): Zusammenhänge und mögliche Konsequenzen.
Medien/Marketing (Claus von Kutzschenbach, stv. Vorsitzender): Homepage ist aktuell und wird gut besucht, Pressearbeit läuft anlassbezogen und erfolgreich, Wimpel und Aufkleber prägen Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit.
Finanzen (Dr. Isrun Bohlinger, Finanzvorstand): Noch hat der Verein kein Bankkonto, Ausgaben (etwa für Wimpel und Homepage) wurden privat vorgelegt. Die Finanzplanung sieht Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden vor, Ausgaben sind vor allem als Rücklagen für juristische Auseinandersetzungen und für Marketingmaßnahmen geplant.
Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Nach längerer Diskussion wurde beschlossen, den Beitrag für Einzelmitglieder von 30 auf 10 Euro/Jahr zu senken.






Nachdenklich, sachlich und dennoch hoch engagiert verlief dann die weitere Diskussion unter den mehr als drei Dutzend Anwesenden aus gut einem Dutzend Wassersport-Vereinen von Wiesbaden bis Lorch. Noch ist die Arbeit der Interessengemeinschaft Inselrhein mit der Verteidigung der Ilmen und Fulder Aue für die Nutzung durch den Wassersport eher defensiv geprägt. Doch das in dieser Phase gewachsene Potenzial der Interessengemeinschaft Inselrhein geht weit darüber hinaus. In Workshops, Fachkreisen und regionalen Konferenzen soll nun herausgefunden werden, wie die Interessengemeinschaft Inselrhein aktiv mitwirken kann, die Verbindung zwischen Wassersport und Naturschutz in der Region zu verbessern und neue Chancen für alle Beteiligten und zu finden und zu nutzen.
Für besondere Verdienste bekamen die ersten Wimpel der Interessengeeinschaft Inselrhein:
Birgit Fluhrer, Initiatorin der Interessengemeinschaft
Andreas Köhler, Organisator der Veranstaltung in Bingen
Peter Hartmann, technisch Verantwortlicher für die Homepage



Der Inselrhein-Wimpel wirkt auch modisch …
