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Ministerium gibt Hausaufgaben

12. Mai 2026 Startseite

Was wir bereits am 8. Mai aus gut unterrichteter Stelle mitteilten, wird heute (12.05.) mit einem Mail aus dem Bundesverkehrsministerium bestätigt: „… das Verfahren für die ‚Fünfte Verordnung zur Änderung der Naturschutzgebietsbefahrensverordnung‘ (wird) zunächst nicht weiterverfolgt …“  Damit können Ilmen und Fulder Aue in den Sommermonaten weiter mit Booten befahren werden.

Hintergrund sei – so die Verantwortliche im Bundesverkehrsministerium, Dr. Petra Nethövel-Kahlstede, – dass entscheidende Punkte für die beantragte Änderungen noch immer offen seien: „Zum einen müssen landesseits die avifaunistischen Datengrundlagen verbessert werden, an denen wiederholt Zweifel geäußert worden waren. Zum anderen hat sich gezeigt, dass eine naturschutzfachliche Gesamtbetrachtung für den ganzen Inselrhein erforderlich ist, die von den Ländern Rheinland-Pfalz und Hessen gemeinsam zu erstellen wäre.“  – Die Hausaufgaben sind aufgegeben!

——————–

Kommentar:

Danke Bundesbeamte! Als Interessengemeinschaft Inselrhein begrüßen wir die Entscheidung für ein länderübergreifendes Gesamtkonzept mit eindeutiger Datenbasis. Was haben wir dafür schon unbezahlt ehrenamtlich Stunden um Stunden, Tage um Tage gekämpft. Und wie oft schien es, dass uns durch vehement und pathetisch, aber ziemlich beweisfrei vorgetragene Argumente von Vogelschützern unsere Wassersport- und Naherholungsgewässer genommen werden würden.

Vielleicht spielte bei der Entscheidung ja auch eine Rolle, dass sich eine Bundesbehörde nicht von (einer!) Landesbehörde in die Suppe (oder in den Rhein) spucken lassen will.

In dem Zusammenhang fällt auch auf, dass es auf der rheinlandpfälzischen Seite im Oberrhein viele offene Stillgewässer mit Wassersport-Einschränkungen gibt (beispielsweise nicht über Nacht vor Anker zu liegen), die so auf hessischer oder baden-württembergischer Seite nicht bestehen.

Egal. Wichtig ist nur, dass hier unser gemeinsamer links- wie rechtsrheinischer Widerstand über alle Wassersportarten hinweg (die einander auch nicht immer mögen) zum Erfolg geführt hat, das Verfahren nun auf sichere Grundlagen zu stellen. Vogel- und Naturschutz haben eine gewaltige emotionale Lobby. Wir nicht. Umso mehr freut es uns, dass nun auch unsere Interessen berücksichtigt worden sind. Auch wir als Menschen und Wassersportler sind ja Teil der Natur im Inselrhein.

Claus von Kutzschenbach, Pressesprecher Interessengemeinschaft Inselrhein

Ein Schwarm Vogelbeobachter mit Ausrüstung – die stören die Vögel offensichtlich weniger als Bootsfahrer (Foto Andreas Bachmann)

Erleichterung ….

Auf unsere Meldung vom 8. Mai, dass das Verfahren um die Ilmen und Fulder Aue ruhen soll, gab es eine Reihe Kommentare von Wassersportlern und Anwohnern, die wir hier in der Reihenfolge des Eintreffens veröffentlichen:

Birgit Fluhrer, Initiatorin der Interessengemeinschaft Inselrhein, Rüdesheimer Yacht-Club e.V.:
Ich bin erleichtert, dass das Verfahren ruht und die Vereine bzw. die Wassersportler die Stillwasserzone im Sommer wie gewohnt nutzen können. Wir, die aktiven Vereine und engagierten Mitglieder der IG Inselrhein können stolz darauf sein, es so weit geschafft zu haben! Vor zwei Jahren wurde die Fulder/Ilmenaue gesperrt und keiner wusste damals, wie das Ganze ausgeht. Unsere Anstrengungen haben Erfolg gehabt! Allerdings dürfen wir jetzt nicht die Hände in den Schoß legen. Ruhen heißt nicht, dass es vorbei ist, sondern nur, dass wir eine Pause haben.

Dr. Andreas Bachmann, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Inselrhein e.V., Ruderverein Ingelheim 1920 e.V.:
Die Interessengemeinschaft Inselrhein e.V. gemeinsam mit ihren Mitgliedern wird sich nun weiter und verstärkt für das einvernehmliche Miteinander von Wassersport und Naturschutz einsetzen. Insbesondere im sensiblen Stillwasserbereich hinter den Inseln Fulder Aue und Ilmenaue werden unsere Vereine, aber auch der nicht organisierte Sport, von uns bezüglich der notwendigen Verhaltensregeln geschult, sensibilisiert, angesprochen und aufgeklärt. Wir zeigen dort Flagge und Präsenz, um die Einhaltung der bestehenden Regeln sicherzustellen.

Joy Hensel, Wassersport-Verein Schierstein 1912 e.V.:
…  das ist eine wirklich gute Nachricht. Ein Zeichen für den gesunden Menschenverstand, und wir hoffen, dass sich alle rücksichtsvoll und angemessen verhalten!!!

Volker Kummer, Wiesbadener Yachtclub e.V.:
Das ist doch schon mal eine gute Nachricht!

Ansgar Berz, Schülerruderverband Hessen e.V.:
Eine konsequente und vernünftige Entscheidung, da der Änderung der Befahrensverordnung die wissenschaftliche Faktengrundlage vollständig fehlte und die Obere Naturschutzbehörde von Rheinland-Pfalz unrechtmäßig gehandelt hat. Eine vollständige Zurückweisung des Antrags wäre daher noch konsequenter gewesen. Nun muss sich der Blick nach vorne richten. Wassersport und Naturschutz schließen sich nicht gegenseitig aus. Sie sind gut miteinander vereinbar, weil Wassersportler ihren Sport in intakter Natur nachhaltig ausüben wollen. Was spricht dagegen, Wassersport und Naturschutz in vorbildlicher Zusammenarbeit und konstruktivem Miteinander im Gleichschritt entwickeln zu lassen? 

Benjamin Gillert, Oestrich-Winkel:
Als liebender Nutzer der Ilmenaue als Sportbootfahrer geht es mir, sowie alle anderen, die ich in meinem Umkreis erlebe, immer um Respekt. Respekt der wunderschönen, dort vorhandenen Natur, Rücksicht auf andere Nutzer, Akzeptanz, der nicht zu betretenden Stellen sowie der Möglichkeit, in einem nahezu unberührten Stück Natur den Anker werfen zu dürfen und den Geräuschen von Wind, Wasser sowie Getier zu lauschen. Jeder, der dieses Privileg nutzt, weiß um diese Situation und wertgeschätzt es entsprechend. Dieses Privileg zu verlieren, wäre ein herber Verlust, und ich erkenne die Sinnhaftigkeit dessen nicht.

Thorsten Pahl, Motor-Yacht-Club Bingen e.V.:
Als Mitglied im Motor-Yacht-Club Bingen e.V. freue mich darüber ganz besonders. Die Aue ist für meine Familie und mich ein fester Anlaufpunkt, den wir regelmäßig genießen.
Auch wenn wir diesen Etappensieg feiern, bleiben wir wachsam: Das ruhende Verfahren bedeutet noch kein endgültiges Ende der Debatte. Wir genießen die Zeit auf dem Wasser, behalten die rechtliche Lage aber fest im Blick.
Wir sehen uns in der Aue!

Interessengemeinschaft Inselrhein Das Foto oben zeigt, worum es geht: Vögel und Boote im verträglichen Miteinander in den Rheinauen. Einfliegende Graugänse lassen sich weder vom Motorboot des Fotografen, noch durch die herankommende Motorjacht im Hintergrund stören – ein Schnappschuss mit Symbolkraft!

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19. Mai 2026, 4:01
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