


Fulder Aue, Schnappschüsse vom Sonntag, 18.10.26: Wo im Frühjahr Wasser Wellen schlug, sieht man jetzt nur noch Rinnsale, Schlamm und Geröll – und Spaziergänger im Naturschutzgebiet …
Offensichtlich ist diese Schlammlandschaft auch Vögeln zu fad – man sieht nur einige wenige auf den Fotos. Was man aber sieht, sind zwei Spaziergänger, die rotzfrech direkt neben dem Verbotsschild in die Büsche des Naturschutzgebiets einmarschieren. Vermutlich sogar Vogelbeobachter auf der Suche nach seltenem Geflügel. Das wirft Fragen auf: Dürfen die das? Stören die die Vögel etwa nicht (und warum nicht)? Oder können die beiden Eindringlinge das Verbotsschild nicht verstehen?
Das Foto zeigt einmal mehr, wie wichtig eine eindeutige Beschilderung vor den Naturschutzgebieten ist. Die Notwendigkeit der Initiative für entsprechende Hinweisschilder der Interessengemeinschaft Inselrhein e.V. ist damit erneut belegt. Die Fotos machen auch deutlich, dass es normalerweise eher nicht Boote im Wasser sind, die in den naturgeschützten Auen Vögel stören, sondern meistens vermeintliche Vogelfreunde an Land.
Fotos: Dr. Andreas Bachmann
